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Früher war ein Hund nur ein Hund

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... und heute? Natürlich ist er immer noch ein Hund, aber nicht nur. Er oder sie ist ein vollwertiges Familienmitglied.  Die Hund:innen leben mit in der Familie, das ist ihr Rudel. Sie werden gepflegt, geimpft, gesund ernährt, möglichst Bio aus Deutschland und haben sogar Spielzeug, nicht nur eins, gleich mehere, sogar Trainingsgeräte, denn sie sollen Sport machen und fit bleiben. Sie gehen zum Friseur, zur Schule und zu besonderen Trainings. Teilweise üben sie sogar einen Beruf aus, z.B. als Lawinensuchhund, Polizeihund, Drogenschnüffler, Pilzsucher, Blindenhund, Begleithund oder als psychologische Unterstützung für bestimmt Personengruppen. Mit anderen Worten, ein Hund oder eine Hündin ist eine Bereicherung für den Menschen. Es soll auch Hund:innnen geben, die ihre eigene Kleidung haben, aber das steht auf einem anderen Blatt. Das akzeptiere ich höchstens für einen kleinen Welpen im Winter. Unsere Welpin hat es ohne Kleidung geschafft. Ich stricke zwar Hundepullover, aber nur für and

Lishas Besuch von der Verwandschaft

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Der Wurf, aus dem wir unsere Lisha bekommen haben, hat eine eigene Gruppe bei WhatsApp. Natürlich schreiben hier nicht die Hunde selbst, sondern ihre Hundemütter bzw. -väter. Die Hunde müssen erst einmal etwas lernen, dafür bringen wir sie nach dem Welpenkindergarten zur Hundeschule. Eine Welpenbesitzerin schrieb uns an, ob wir auf ein Treffen mit unseren Welpen Lust hätten, es wäre doch sicher nett, wenn sich die Geschwister wieder einmal sehen und beschnuppern könnten. Wir fanden die Idee auch sehr gut und stimmten zu. Es handelt sich um Lishas Schwester Lakisha. Diese  Welpenbeitzerin und ihr Ehemann wollten noch zusätzlich eine erwachsene Hündin von ihren drei weiteren Hunden mitbringen, das ist die Tante Heli von den beiden Welpen, eine Hündin aus dem Wurf von Vater Hugo. Also sind wir vier Personen und drei Hunde, davon zwei unter 14 Jahren, aus zwei Haushalten. Das wäre somit auch Corona Lockdown konform. Einen Tag vor Silvester um 14 Uhr war es dann endlich soweit. Die drei Hun

Lisha und der erste Schnee

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 Pünktlich zum ersten Weihnachtstag waren gestern die ersten Schneeflocken zu sehen. Da bin ich mal gespannt, was unsere Lisha, die inzwischen 11 Wochen junge Colliehündin dazu meint. Also Geschirr anlegen, Leine dran und los. Lisha hat dazu gar keine Meinung gehabt, sie ist nur interessiert an den Duftmarken anderer Hund oder was es sonst so gibt an Düften in den unteren Regionen, in denen nur die Hundenasen unterwegs sind. Sie lief an der Leine, wie sonst auch oder halt auch nicht, wenn sie gerade keine Lust hat. Lisha an der Schleppleine Es darf geschnüffelt werden Das Schnüffeln macht auch im Schnee Spaß, anscheinend dringen die Gerüche trotz Kälte durch. Das ist verdammt aufregend für einen kleinen Welpen. Sie ist gut getarnt, durch die Schneeflocken ist sie kaum zu sehen.  Lisha mag das Fotoshooting und setzt sich in Positur Sehr kalt ist es draußen, da wollten wir den Spaziergang nicht allzu weit ausdehnen. Uns machte aber die Kälte mehr aus als Lisha. Sie hat ein warmes Welpenf

Zwischen Kotbeuteln, Masken und Laptop

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Man könnte auch sagen, zwischen Welpenerziehung, Corona Krise und Home Office. Ach ja, Home Office gehört zur Corona Krise, also sagen wir lieber digitales Zeitalter. Was alles hat das nun mit mir zu tun. Irgendwann im Oktober diesen Jahres war die Idee geboren, wir wollen einen Hund. Es war schnell klar, dass es ein Langhaar Collie im Welpenalter sein soll. Aber, die sind nicht so leicht zu bekommen, dafür steht man bei den Züchtern auf der Warteliste. Doch wir hatten Glück, eine Züchterin hat eine Colliehündin, die im Oktober gleich 12 Welpen in einem Wurf zur Welt gebracht hatte, also waren noch ein paar übrig. Einer passte genau zu uns. Ein weiblicher Tricolor, denn eine Hündin sollte es sein mit dem dreifarbigen Fell, schwarz, braun, weiß.  Im November durften wir sie für eine Stunde besuchen. Wir haben sie sofort in unser Herz geschlossen mit ihrem intelligenten leicht melancholischem Blick, einfach süß.  Besuch bei Lisha, vier Wochen alt Vor einer Woche durften wir sie endlich a

Selten so viel gelacht wie in der Corona Zeit.

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Ja, ihr habt richtig gelesen. Mir ist bewusst, dass es viele tragische Schicksale gibt, aber ich bin ein Typ der fast jeder Unwägbarkeit auch die guten Seiten abgewinnen kann. So auch der Corona Zeit. Ihr seht es schon daran, dass ich das Wort Krise an dieser Stelle nicht in den Mund nehme, sondern es als Zeit betitele. Lange habe ich nichts geschrieben, zwar hatte ich viele Ideen im Kopf, aber ich schaffte es nicht, diese zu Papier bzw. in den Laptop zu bringen. Heute ist es endlich so weit. Die positive Seite für mich persönlich ist, dass ich im Home Office arbeiten darf, was mir jede Menge Zeit erspart, da der Weg zur Arbeit quer durch München führt und zwischen ein und zwei Stunden dauern kann, für eine Richtung wohlgemerkt. Da ich zwei mal die Woche ins Büro fahren muss, spare ich Summa Summarum mindestens vier Stunden Zeit. Ganz zu schweigen von den Benzinkosten, das sind zwei Tankfüllungen im Monat, also ca. 150 €. Auch die Umwelt wird es danken. Ich habe Bilder gesehen aus

Filterkaffee für eine einzelne Tasse, praktisch für das Büro

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Was sind eure Erfahrungen mit Kaffee aus einer Bürokaffeemaschine? Meine sind nicht besonders gut. Da ich einen Beruf ausübe, in dem viele Männer arbeiten, kochen auch bei uns meistens die Männer den Kaffee mit der großen Maschine in der kleinen Teeküche. Und wie machen sie das? Filter bis oben mit Kaffeepulver füllen, Wasser bis zum Rand einfüllen und dann los. Wenn ich später komme und mir einen Kaffee schmecken lassen möchte, steht der Kaffee schon eine Stunde in der Maschine und ist etwas "eingebrannt". Da dreht sich mein Magen schon beim Anblick um, wenn die Kanne nur noch ein viertel voll ist. Also muss ich mich selbst versorgen. Am einfachsten war für mich im ersten Ansatz ein löslicher Kaffee. Der schmeckt immer noch besser als der eingebrannte aus der Maschine, und bekömmlicher ist er allemal. Der Zufall wollte es, dass bei der letzten Bücherbestellung ein Gutschein über 10 € für eine Kaffeerösterei dem Paket beigelegt war. Also hatte ich mich entschlossen, dort

Über das Buch Liebe und Tod

Einleitung Heute möchte ich etwas über das Buch Liebe und Tod von    Jana Alegra Martines   berichten. Der Titel hat mich sehr neugierig gemacht. Wie hängen Liebe und Tod zusammen? Hat es etwas mit Romeo und Julia zu tun, so etwas äußerst romentisches? Ich war gespannt. Inhalt Das Buch offenbarte sich mir nicht als Liebesroman mit herzerreißenden und leidenschaftlichen Szenen, die Liebende auseinanderreißen und sogar in den Tod treiben vor lauter Kummer, dass sie nicht zusammen kommen dürfen oder können. Nein, es sind knallharte Kriminalfälle, die hier beschrieben werden, die alle einmal das Thema Liebe in Verbindung mit dem Tod als Hintergrund haben, die Kommissar Rau mit seinem Partner Wagner lösen muss. Die Konstruktionen dieser einzelnen Fälle sind einfach phänominal. Die Beschreibung der Charaktere und auch der Tatorte ist sehr phantasievoll, so dass man sich die Personen und ihre Umgebung bestens vorstellen kann. Bei den  Morden begreift man schnell, was in den einzelnen P